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| Bernhard G. Lehmann
Biografie
ab 1946 in Berlin (West) lebend
12.07.1944 geboren in Bad Suderode
1963 Abitur
1972 abgeschlossenes Pharmaziestudium
seit 1975 künstlerische Ausbildung bei Rolf Richter, Berlin
ab 1980 in Jevenstedt /Schleswig-Holstein lebend
seit 1981 künstlerische Beratung der Galerie Jevenstedt
Ausstellungen und Beteiligungen
seit 1975 national in
Andernach, Bad Segeberg, Berlin, Eckernförde, Hamburg, Garbsen, Jevenstedt, Kiel, Konstanz, Lübeck, Lüneburg, Mainz, Neumünster, Norderstedt, Rendsburg, Schenefeld, Schleswig.
international in
Finnland, Frankreich, der USA, Holland, Spanien, Schweden, Dänemark, Österreich, Norwegen, Aserbaidschan und Japan.
Art Affairs
laufend/wechselnd Landesschau Schleswig-Holstein, Art Frankfurt, Art Hamburg, art multiple Düsseldorf, Fiac Saga Paris, estampa Madrid, arco Madrid und Gent, Innsbruck, Wien, Köln, Miami, Santander
Auszeichnungen
1999 Skulpturenpreis der Stadt Mörfelden / Walldorf
Vertreten durch Galerien
national / international Kunsthaus Lübeck, Lübeck
Kunsthandel Thilo Steiger, Lübeck
Galerie Bausmann, Mainz
in-Cultura.com, Hamburg
Galerie Petra Lange, Berlin
Kunsthaus Schöne, Andernach
Galerie Geiger, Konstanz
Kunsthaus Lendl, Graz / Österreich
Canem Galeria, Castellon / Spanien
Galerie Qiz Qalasi, Baku/Aserbaidschan
Mitgliedschaften
u.a. im BBK Schleswig-Holstein und dem Verein Berliner Künstler, Ehrenmitglied im Künstlerbund Aserbaidschan
Neben vielen privaten Sammlungen und im öffentichen Raum ist Bernhard G. Lehmann auch im Schleswig-Holsteinischen Landesmuseum Schloss Gottorf und der Fondation Pablo Casals, El Vendrell vertreten.
Die Arbeiten des schleswig-holsteinischen Künstlers Bernhard G. Lehmann (Stahlskulpturen, Aquatinta, Copycollagen), die stark an das Gedankengut des Altmeisters der Informellen Kunst Antoni Tápies angelehnt sind, kennzeichnen sich durch Grundordnung, gewolltes Chaos und Rückkehr zur Ordnung. Berührt man die Skulpturen, klingen sie, erkennt man die gewollte Unordnung und das damit sanfte Zurückkehren zur Ordnung.
Die als Copycollagen entstandenen Arbeiten des Künstlers stammen entweder aus den früheren Tagen seines Schaffens bzw. sind als Auftragsarbeit in einer Serie mit dem Titel »Mallorca - Wirklichkeit oder Traum« entstanden. Copycollagen entstehen mit Farbe und Fotokopiertechnik auf Folien, die durch eine Presse getrieben und anschließend vor weißem Grund übereinander gelegt werden und somit die sie auszeichnenden Tiefen und den Farbenglanz erzielen.
In den letzten Jahren beschäftigt sich Lehmann mit der Technik der Aquatinta. Ebenso wie bei seinem Vorbild verzichtet er auf die übliche Randprägung, sondern nutzt das gesamte Blatt zur Darstellung. Diese Arbeiten des Künstlers bestechen zumeist durch ihre Schlichtheit, durch die klaren Linien, durch hervorragende Graphik und die künstlerische und technische Umsetzung, Ausdruck durch Schwarz, selten Rot - und Weglassen, Tiefen durch Prägung. In das Objekt miteinbezogen wird die Materialität des Papiers; alles scheint darauf auseinander zu driften, wird durch das Format jedoch gehalten, ein gewolltes Chaos, eine Grundordnung, ein Dahin-zurück-finden. Lehmann vertrat das Bundesland Schleswig-Holstein bei einer repräsentativen Ausstellung in Tokio, ist im Landesmuseum Schloss Gottorf vertreten und wurde mit Arbeiten in die Sammlung der Sparkassen-Stiftung desselben Bundeslandes aufgenommen. Der Künstler wird auf allen wichtigen Messen vertreten.
Veröffentlichungen
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