Mit Büchern reisen ohne Grenzen
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Casablanca

Die weiße Stadt Marokkos und Herz der Wirtschaft

 

Ganz anders dagegen ist die am Meer gelegene Stadt Casablanca, die nichts mit der Kulisse oder dem Flair des so berühmten und gleichnamigen Filmes zu tun hat oder den wir mit Humphrey Bogart und Ingrid Bergman verbinden, die „play it again, Sam“ haucht. Die Stadt, die noch Ende des 19. Jahrhunderts 20.000 Einwohner zählte, ist heute die größte moderne Industriemetropole Marokkos (4 Mio. Einwohner). Ein Grund, Casablanca zu besuchen, ist die überdimensionierte Moschee, die König Hassan II. am Strand bauen ließ und die von der Mehrheit der Bevölkerung finanziert wurde. Die größte und teuerste Moschee des Maghreb (dieses Wort bezeichnet den Westen der arabischen Welt) misst 200 x 100 Meter. Alle bedeutenden Kunsthandwerker des Landes beteiligten sich am Bau. So entstanden 10.000 qm Mosaikböden, 67.000 qm Stuck, 53.000 qm geschnitzte und bemalte Holzdecken und -wände. Im Inneren können 25.000 Menschen beten, weitere 80.000 fasst der Vorplatz des Baus. Und um immer an die Lage Mekkas zu erinnern, sendet das 200 Meter hohe Minarett 24 Stunden einen Laserstrahl gen Osten. Sie ist auch das Gebetshaus Marokkos, das von Nichtmuslimen zu Besichtigungszwecken betreten werden darf.

 

Die meisten in Marokko lebenden Ausländer wohnen in Casablanca, in den von Franzosen zur Kolonialzeit gegründeten und geprägten Stadtteilen, Villes nouvelles, die die Altstadt mehr und mehr bedrängen.

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