Mit Büchern reisen ohne Grenzen
Mit Büchern reisen ohne Grenzen

Ein Augenblick birgt 1000 Erleben

Klostertagebuch

Texte: » François Maher Presley

Illustrationen: Michaela Daudt und Ilse Rueb

sowie Selbstportrait des Autors

 

1987, 5.000 Exemplare 

Leinen/Schutzumschlag, 220 Seiten, 21,5 x 15 cm, illustriert,

erschienen im Reidar Verlag, Vertrieb durch in-Cultura.com GmbH und Amazon.de

Preis: 14,80 EUR | » Vergriffen

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François Maher Presley wurde als Syrer in Kuwait am Persischen Golf geboren und wuchs mit dem Islam in Damaskus auf. Seit den 70er Jahren lebt er ohne Unterbrechungen in der Bundesrepublik Deutschland.

 

Mitte der 80ger Jahre begab er sich, um sich zu erholen, in ein Benediktiner-Kloster, in dem er auch dieses Tagebuch verfasste. Das dort Gesehene und Erlebte weiß er so zu beschreiben, dass es dem Lesenden nicht schwer fällt, sich mit dem Autor zu identifizieren und sogar die Klostertage im Geiste mitzuerleben.

 

Es findet hier keine ausschließliche Wiedergabe des klösterlichen Alltags statt. Der Autor setzt sich ebenso mit den Mönchen wie mit ihrer Lehre, mit gesellschaftlichen und weltanschaulichen Problemen auseinander und macht vor keinem Tabu halt.

 

Der Band spiegelt das Hin- und Hergerissensein zwischen Bewunderung und Hochachtung sowie das Erschrecken und die Enttäuschung vor dieser Lebensform wider.

 

François Maher Presley zeigt hier die Vielseitigkeit seines Könnens, ob in Form journalistischer Beschreibungen, Kurzprosa-Aufsätzen oder Gedichten und lässt uns das Gefühl, ein Teil unseres eigenen Ichs in diesem Werk wieder zu entdecken. Die Tiefe und Aufrichtigkeit, die oft, zu oft in unserem Alltag untergeht und uns wissen lässt, dass ein Augenblick 1000 Erleben birgt.

Meinungen

 

Presleys Klostertagebuch fasziniert auf mannigfache Art und Weise:

 

Durch die kritische Analyse einer für ihn neuartigen und fremden Welt, in der sich archaische Lebensformen nicht immer glückhaft mit den Einflüssen des Zeitgeistes verbinden.

 

Durch die plastische Schilderung der kreatürlichen Einsamkeit in der Abgeschiedenheit der Klosterzelle und die Bandbreite der daraus erwachsenden Reflexionen.

 

Durch die glaubhafte Darstellung des inneren Kampfes zwischen dem Willen zur Anpassung und der instinktiven Ablehnung einer verordneten Gemeinsamkeit, der Bipolarität zwischen Individuum und Zwangskollektiv.

 

Letztlich durch die kompromisslos geäußerte Erkenntnis, in einem dank inkonsequenter Regulative brüchig gewordenen Reservat dieser Art, einer pseudo-modernistischen Mönchsgemeinschaft, fehl am Platze zu sein.

 

Das erstaunliche Buch eines erst Anfang 20jährigen Autoren, das seinesgleichen suchen dürfte. Dr. Gerhard Schlesinger, Historiker und Publizist

 

Der syrische Mohammedaner F. M. Presley, deutscher Staatsbürger, hält in diesem Buch den westlichen Christen den Spiegel vor. Was wir nicht mehr registrieren, bemerken, weil eingebunden in eine westlich christliche Weltanschauung, die oft noch sehr spätkonstan- tinische Züge trägt, bemerkt er. Die Gedanken über und um seine "Klosterzeit" können ärgern - wenn wir uns über uns selbst ärgern wollen. Sie können aber auch anregen zum Bessern. Hans-Heinz Pukall, Historiker und Schriftsteller

 

Ich finde es bemerkenswert, dass ein junger Nicht-Christ sich in ein christliches Kloster zurückzieht. Besonders interessant und anregend ist zu lesen, wie er diesen Aufenthalt erlebt hat und zu welchen Einsichten er gekommen ist. Christoph Stillemunkes, Referent der Kulturpolitik

 

Es ist faszinierend, dass ein Anfang 20jähriger in diesen Dimensionen zu denken vermag. Hedda Guhr, Leitende Redakteurin

 

Presley notierte nicht nur interessante Einzelheiten über den Klosteralltag, sondern setzt sich auch mit den Mönchen und ihrer Lehre, mit gesellschaftlichen und weltanschaulichen Problemen auseinander. Pierrot, Kulturmagazin

 

Der Leser erfährt bemerkenswerte Mitteilungen eines "Grenzgängers" zwischen den Religionen und Kulturen... Da kommt kein Zweifel an der Authentizität dieses Ereignisses auf!... Es (handelt) sich um erste sehr scharfsichtige und kluge, aber immerhin partielle Einsichten in Lebens- und Kulturzusammenhänge (), die in hohem Maße interessant und zur Lektüre empfohlen sind. Liberal, Magazin für Politik und Kultur

 

Es gehört heutzutage Mut dazu, ein solches Buch auf den Markt zu bringen...Die Tiefe der Gedankengänge lässt kaum vermuten, dass es sich um einen erst Anfang Zwanzigjährigen handelt. Außerdem verfügt er über die Fähigkeit, dem Leser in einfachen Worten seinen Gefühlskonflikt so nahe zu bringen, dass eine Identifikation nicht schwer fällt. Ein Buch, dem eine größre Popularität beschieden sein möge. SELBST BEWUSST LEBEN, Magazin für Lebensgestaltung

 

Es ist geradezu unheimlich, wie ein junger Mensch so tiefgründig denken kann und mit sehr viel Umsicht zu Einsichten gelangt, die einfach verblüffen. Der Schreibstil und seine eingefügten Gedichte runden dieses Buch zu einem kleinen Meisterwerk ab. Der Carolinenbruder

 

...Presleys mutig veröffentlichtes Klostertagebuch "Ein Augenblick birgt 1000 Erleben" soll von vergleichbarer Klasse sein. Szene Hamburg, Stadtmagazin

 

Das Werk spiegelt das Hin- und Hergerissensein zwischen Bewunderung und Hochachtung sowie das Erschrecken und die Enttäuschung vor dieser Lebensform wider. Pinneberger Tageblatt

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