Mit Büchern reisen ohne Grenzen
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17 Leben, Erzählung

Text: » François Maher Presley

Titelbild: Carlos Kellá

 

November 2018, A5 hoch, Leinen, Schutzumschlag, Kapitelbändchen, 300 Seiten

Preis: 19,80 EUR  » Bestellung

 

 

Was will uns der Roman auf bald 300 Seiten durch 17 Leben wandernd, mit zahllosen Begegnungen und Erlebnissen und ungezählt vielen Fragen sagen? Nichts! Der Autor François Maher Presley sucht kein Verständnis und er stellt auch keine Fragen, um dem Leser Antworten zu geben. Mit einer ungewöhnlichen Wortgewalt und Erzählkraft, wie sie nur selten in der deutschen Gegenwartsliteratur zu finden ist, schafft er Identifikation, entführt er die Leser in Erlebniswelten in vielen Teilen der Welt und endet mit seinen Erzählungen zuletzt immer da, wo alles beginnt: Bei der Frage nach dem Sinn des Lebens und der Suche nach der eigenen Persönlichkeit. Joan David, der Protagonist des Romans, hat 17 Leben, von denen jedes von einer Begegnung geprägt ist. Er findet sich in seinen Gegenübern und kann am Ende diese Frage für sich beantworten. Ihm ist allerdings auch bewusst, das diese Antwort nur eine ist, die für ihn allein gilt. Jeder andere Mensch muss seine Antworten auf seine Fragen selbst finden, muss entscheiden, in wie vielen Leben er nach diesen suchen will oder ob ein Leben allein ausreicht. Das vorliegende Buch kann anregen, in keinem Fall bietet es eine gemeinhin gültige Lösung. 

Meinungen

 

Ich habe mir nun den Einband zu "17 Leben" angesehen und kann wieder sagen, dass es sich um ein aussagestarkes Bild handelt, was sehr viel erzählt. Ich sehe einen Mann, der entweder gerade angekommen ist oder der sich gerade auf eine Reise begibt. Oder, auch das ist möglich, dass er innehält zwischen dem Ausgangspunkt und dem Zielort. Er sinniert über das Leben, aber er ist nicht enttäuscht oder frustriert, denn er schaut nach oben. Er ist konzentriert. Der Hintergrund erinnert ebenfalls an Reisen, denn ich erkenne Schienen und rostigen Stahl. Der rostige Stahl ist symbolisch für das vergehen der Zeit, eben auch Lebenszeit, zu sehen. Es ist kein schöner Ort, und er sitzt auf gepackten Koffern. Er bricht in ein neues Leben auf, egal ob er ankommt oder abfährt. Ekkehart Stark, Maler
 

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